Von der Funktionsweise bis zum passenden Typ für Ihr Haus – der vollständige Ratgeber für Eigenheimbesitzer.
Eine Wärmepumpe ist eine hocheffiziente Heizanlage, die kostenlose Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser nutzt, um Ihr Haus zu heizen. Für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom liefert sie 3–5 Kilowattstunden Wärme.
Damit ist sie 3 bis 5 Mal effizienter als eine herkömmliche Elektroheizung – und deutlich günstiger im Betrieb als Gas oder Öl.
Jahresarbeitszahl (JAZ): Die JAZ gibt an, wie viele kWh Wärme eine Wärmepumpe pro kWh Strom erzeugt. JAZ 4 = 4× mehr Wärme als Strom → 75 % der Wärme ist kostenlose Umweltenergie.
Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus? Die Wahl hängt von Grundstück, Budget und Bodenbeschaffenheit ab.
Entnimmt Wärme aus der Außenluft. Einfache Installation, keine Grabungsarbeiten nötig.
Entnimmt Wärme aus dem Erdreich – entweder durch Flächenkollektoren oder Tiefenbohrungen.
Nutzt Grundwasser als Wärmequelle – sehr effizient, aber genehmigungspflichtig.
Ideal für Wärmepumpen. Niedrige Vorlauftemperaturen (35–45 °C) bedeuten maximale Effizienz und günstige Betriebskosten.
Funktioniert – aber: Je schlechter die Dämmung, desto höher die benötigte Vorlauftemperatur und desto geringer die JAZ. Empfehlung: zuerst Dämmung verbessern.
Perfekte Kombination. Flächenheizungen benötigen nur 30–40 °C Vorlauftemperatur – die Wärmepumpe arbeitet auf ihrem Optimum.
Machbar mit modernen High-Temperature-Wärmepumpen. Diese liefern bis zu 65 °C und sind mit fast allen Bestandsanlagen kompatibel.
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