Heizung tauschen – der Schritt zur Wärmepumpe

Gas oder Öl raus, Wärmepumpe rein. Alles zum Ablauf, den Kosten, dem Klima-Geschwindigkeitsbonus und was Sie beachten müssen.

Warum jetzt?

Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel

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Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Ab 2026 müssen neue Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Wer jetzt wechselt, handelt vorausschauend.

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Klima-Geschwindigkeitsbonus +20 %

Wer eine funktionierende Gas-/Ölheizung freiwillig vorzeitig tauscht, bekommt 20 % Extra-Förderung obendrauf – solange der Fördertopf gefüllt ist.

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Steigende CO₂-Preise

Der CO₂-Preis auf Gas und Öl steigt jährlich. Jedes Jahr länger mit fossiler Heizung zu warten, bedeutet teureres Heizen und entgangene Förderung.

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Gas → Wärmepumpe

Der häufigste Tausch in Deutschland. Gaskessel raus, Luft-Wärmepumpe rein – meist ohne große bauliche Eingriffe.

  • Vorhandenes Rohrsystem oft nutzbar
  • Klima-Geschwindigkeitsbonus: +20 % Förderung
  • Heizkörper ggf. nachrüsten (Überströmventile)
  • Gasanschluss bleibt für Spitzenzeiten optional
  • Installationsdauer: 2–4 Tage

Ø Ersparnis gegenüber Gas: 800–1.500 €/Jahr

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Öl → Wärmepumpe

Noch größeres Einsparpotenzial als bei Gas. Der Öltank entfällt, der Heizraum wird frei.

  • Öltank muss fachgerecht entsorgt werden
  • Klima-Geschwindigkeitsbonus: +20 % Förderung
  • Rohrsystem oft modernisierungsbedürftig
  • Wegfall von Tankkosten und Wartungsaufwand
  • Installationsdauer: 3–5 Tage

Ø Ersparnis gegenüber Öl: 1.000–2.000 €/Jahr

Ablauf

Der Heizungstausch Schritt für Schritt

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1

Bestandsaufnahme

Fachbetrieb prüft Heizlast, Gebäudetyp und Anlagenbedarf. Dauert 1–2 Stunden.

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2

Angebot & Förderantrag

Fachbetrieb erstellt Angebot und stellt Förderantrag bei der BAFA vor Auftragserteilung.

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3

Demontage & Installation

Alte Heizung wird entsorgt, neue Wärmepumpe installiert und in Betrieb genommen.

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4

Förderung erhalten

Nach Fertigstellung Unterlagen einreichen – Auszahlung erfolgt in 4–8 Wochen.

FAQ

Heizungstausch-FAQ

Es gibt keine Austauschpflicht für funktionierende Gasheizungen. Das GEG schreibt nur vor, dass neue Heizungen ab 2026 zu 65 % aus erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Wer jetzt freiwillig tauscht, profitiert vom Klima-Geschwindigkeitsbonus (+20 %).
Eine bestehende Gasheizung darf weiter betrieben werden, bis sie defekt ist oder 30 Jahre alt wird. Dann gilt die 65%-Pflicht. Wer jetzt wechselt, sichert sich die aktuelle Förderung – die Konditionen können sich ändern.
Ja – moderne Wärmepumpen integrieren die Warmwasserbereitung. Ein Brauchwasser-Wärmepumpen-Speicher (200–300 Liter) deckt den Bedarf einer 4-köpfigen Familie komfortabel.
Beim Heizungstausch können Sie den Gasanschluss kündigen oder ruhen lassen. Das senkt die monatlichen Grundgebühren erheblich. Manche Betreiber kombinieren die Wärmepumpe mit einem kleinen Gasbackup – das ist aber in den meisten Fällen nicht nötig.

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